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TraceParts Mitarbeiter durchquert Straße von Gibraltar

Amberg, 13. Juli 2008 — Bereits seit Jahren ist das Schwimmen langer Strecken das Hobby von Christian, der als Projektmanager bei TraceParts tätig ist. Über 40 Langstreckenwettkämpfe, davon über 20 im Meer hat er schon hinter sich. Die bisher zurückgelegten Distanzen belaufen sich auf zwei, fünf und zehn Kilometer.

 

Christian work at TraceParts as a project manager

 

Anfang dieses Jahres stellte er sich mit einem seiner Schwimmkollegen nun einer extremen Herausforderung: Die Überquerung der Straße von Gibraltar. Rund 20 Kilometer durchs offene Meer, dort wo der europäische vom afrikanischen Kontinent getrennt ist. Nur zwei Deutsche zuvor hatten seit 1928 diese Strecke bewältigt.

Um sich auf diese Distanz adäquat einzustellen, stand seit Anfang des Jahres ein wöchentliches Trainings-Pensum von bis zu 30 Kilometern auf dem Programm. Christian legte somit allein in der Vorbereitungsphase über 600 Kilometer im Wasser zurück.

 

Am 13. Juli 2008 war es dann soweit. Aufgrund der immer schlechter werdenden Wetterbedingungen musste der Start zwangsweise zwei Tage früher als geplant erfolgen.

An employee of TraceParts crosses the Straits of Gibraltar

Begleitet von einem Führungsboot stürzten sich Christian und sein Schwimmkollege in der Nähe von Gibraltar von Europa aus in die nur 18 Grad kalten Fluten. Wo sie den afrikanischen Boden betreten würden, wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, denn dies ist im Wesentlichen von der vorherrschenden Strömung abhängig.

Ständige Eigenmotivation ist während eines solchen Vorhabens unabdingbar, da die Versuchung aufzugeben und sich einfach am Begleitboot festzuhalten mit der zurück gelegten Distanz immer größer wird. Auch die äußeren Umstände einer solchen Überquerung sind heikel. Warme und kalte Wassermassen treffen in der Meeresenge aufeinander und verursachen starke Winde. Zudem gilt es, den starken Schiffsverkehr im Auge zu behalten. Auch die Gefahr in Kontakt mit den verschiedensten Meeresbewohnern zu kommen liegt bei über 90%.

 

Dass bei solch einem abenteuerlichen Unternehmen, im Gegensatz zu den Trainingsbedingungen im Freibad oder im See, nichts vorhersehbar ist zeigte sich als sein Schwimmkollege nach etwa der Hälfte der Strecke aufgeben musste da er aufgrund der hohen Wellen seekrank wurde.
Der Durchhaltewillen des TraceParts Mitarbeiters wurde damit auf eine harte Probe gestellt:

„Ich schwamm ab da für alle, für meine Familie, für Freunde, für Deutschland, für TraceParts“, so Christian, als das immer kälter werdende Wasser ihm zusätzliche Kraft raubte.

Nach 5 Stunden 32 Minuten und 19,5 geschwommenen Kilometern, gelangte Christian wohlbehalten aber erschöpft an die afrikanische Küste bei Marokko.

 

Lohn der Mühen war das Zertifikat der „Gibraltar Swimming Association“ welches ihm bescheinigt, als einer von wenigen diese sportliche Herausforderung gemeistert zu haben.

Christian ist hiermit der dritte Deutsche, zweite Bayer und erste Oberpfälzer dem diese unglaubliche sportliche Leistung gelang.

 

Das komplette TraceParts Team gratuliert ihm hierfür herzlich und wartet gespannt auf die nächste Herausforderung, der Beltquerung, einer Überquerung von Deutschland nach Dänemark in der Ostsee über 25 km, die für August 2009 geplant ist.

 

Begleitet von einem Führungsboot stürzten sich Christian
und sein Schwimmkollege in der Nähe von Gibraltar von Europa aus in die nur 18 Grad kalten Fluten.
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