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Home > Nutzen und verwalten Sie 3D CAD-Modelle > Die Brioche­-Pasquier-­Gruppe rationalisiert ihre Lieferantendatenbank mit der „Pasquier­Bauteilbibliothek“

Mit der von TraceParts bereitgestellten Software zur Verwaltung von Zulieferern konnte die Gruppe in nur wenigen Monaten ihre umfangreichen Ersatzteillisten optimieren.

logo Brioche PasquierDie Brioche-­Pasquier­-Gruppe ist der führende Hersteller von Feingebäck in Frankreich. Vor etwas mehr als vierzig Jahren war das Unternehmen noch eine „Bäckerei in Familienbetrieb“ in der Stadt Cerqueux, in der Nähe von Cholet (Pays de la Loire, Frankreich). 1974 traf die kleine Pasquier­Bäckerei die Entscheidung, sich auf die Herstellung und den Verkauf von Feingebäck zu spezialisieren. Achtzehn Jahre später verfügte das Unternehmen über vier weitere Produktionsstandorte in Frankreich.

 

In den 90er Jahren vergrößerte das Unternehmen seine Präsenz auf dem Markt für Feingebäck (Kuchen, Torten, süßes Gebäck) durch die Übernahme von drei Fabriken und eröffnete gleichzeitig Vertriebsstellen in Europa. 2011 hat die Gruppe im Rahmen aufeinander folgender Übernahmen in Spanien und Frankreich eine neue Filiale mit dem Schwerpunkt „Melba­Toast und Spezialbrote“ ins Leben gerufen. Heute beschäftigt das Unternehmen dank seines guten Rufs und des Erfolges seiner Produkte nahezu 3.200 Mitarbeiter in Europa und den USA.

 

Hunderte Maschinen

Die Brioche-­Pasquier­-Gruppe verfügt über 17 Standorte mit insgesamt 60 Produktionslinien. Diese Linien umfassen Anlagen, die von externen Herstellern erworben wurden, beispielsweise Öfen. Die meisten in der Produktion eingesetzten Maschinen (Formgebung, Entformung usw.), Formen und Fördervorrichtungen werden jedoch intern entwickelt.

 

Jede Fabrik ist auf ein spezielles Produkt spezialisiert und verfügt für gewöhnlich über eine eigene Entwicklungsabteilung, in der die Produktionslinien konzipiert und aktualisiert werden. Da bestimmte Maschinen in mehreren Fabriken eingesetzt werden, nutzen die Standorte regelmäßig Teile von Produktionslinien, die in anderen Entwicklungsabteilungen konzipiert wurden, was zu einer Art geografischer Spezialisierung führt.

 

Alle Entwicklungsabteilungen werden von der Zentrale der Pasquier-­Gruppe koordiniert.

 

Ein großer Appetit auf Bauteile

Die Brioche­-Pasquier­-Gruppe hat 2005 beschlossen, die 3D-­Gestaltung mittels Autodesk Inventor einzuführen. In den 14 Entwicklungsabteilungen des Unternehmens werden regelmäßig neue Produktlinien entworfen, andere werden verändert. So können die Anforderungen der Vertriebsabteilungen oder die Spezifikationen des Labors der Gruppe in einer Branche eingehalten werden, in der die Hygiene eine ausschlaggebende Rolle spielt.

 

Etwa vierzig Ingenieure sind mit der Entwicklung individueller Bauteile beschäftigt: Formteile, Blech­ und Maschinenschweißteile usw. Doch natürlich integrieren sie ebenfalls eine ganze Reihe an Bauteilen anderer Zulieferer in die 3D­Konzepte der Maschinen, wie beispielsweise Schrauben und Bolzen, Ketten, Griffe, Lager, Motoren und Zylinder.

 

„Wir haben schnell erkannt, dass wir die in unseren Maschinen eingesetzten Bauteile rationalisieren müssen, um Wartungsarbeiten zu vereinfachen und Kosten sowie Lagerbestände zu reduzieren“, erklärt Pascal Le Maignan, der CAD-­Manager der Gruppe. „Vor einigen Jahren haben wir die Zusammenarbeit mit einem Anbieter von CAD-­Bauteilbibliotheken begonnen, um eine individuelle Anwendung zu bekommen.
Doch die Lösung basierte auf einer speziellen Bibliothek, die sich wiederum auf einem bestimmten Server befand. So konnten die Anforderungen unserer im ganzen Land verstreuten Entwicklungsabteilungen nicht erfüllt werden. Es war äußerst zeitaufwendig sicherzustellen, dass jeder Standort Zugang zu den aktuellsten Inhalten hatte.“

 

Konnten Ingenieure die gesuchten Bauteile nicht auf dem Server finden, so suchten sie an anderer Stelle danach und die Ersatzteildatenbank wuchs mit einer alarmierenden Geschwindigkeit an.

 

„Nachdem wir diese Lösung einige Jahre genutzt und festgestellt hatten, dass die Anzahl der Bauteile stetig anwuchs, haben wir TraceParts kontaktiert, da das Unternehmen bei Michelin eine Software zur Verwaltung von Zuliefererbauteilen implementiert hatte. Vor diesem Entschluss hatten wir sogar die Möglichkeit, uns mit den Managern von Michelin in Clermont­-Ferrand auszutauschen.“

 

Die Pasquier­-Bauteilbibliothek ­ ein integraler Bestandteil des Product Lifecycle Managements bei Pasquier

Heute können alle Standorte in Echtzeit auf die gleichen Informationen der Bauteildatenbank der Gruppe zugreifen.

„Unsere Bauteildatenbank ist offen und bietet den Benutzern wertvolle Vorteile“, erklärt Mickaël Denis, ein Forschungs­ und CAD-Techniker am Standort Cerqueux, der mit der Koordinierung der Bibliothek für alle Entwicklungsabteilungen betraut ist. „In der Benutzeroberfläche von Inventor wird ein Menü mit einem Link zur Bauteilbibliothek angezeigt. Die Anwendung räumt dabei den von uns empfohlenen Katalogen Priorität ein. Es werden Farbcodes verwendet, um bevorzugte Bauteile hervorzuheben, beispielsweise Grün für die Komponenten in unserer Ersatzteildatenbank. Die Modelle werden direkt im nativen Inventor­Format eingefügt. Über die Bauteildatenbank von Pasquier kann die renommierte internationale Bibliothek TracePartsOnline.net aufgerufen werden. All unsere Standorte haben über das Internet Zugang zu den ungefähr 200 unterschiedlichen Katalogen.“

 

Inventor­-Baugruppe

Inventor-­Baugruppe aus einer Produktionsmaschine, mit einigen individuellen Bauteilen und handelsüblichen Zulieferteilen.
 

Die Anwendung ist mit Autodesk Vault Professional (der in Inventor integrierte Datenmanager Vault) verbunden und schränkt die Erstellung neuer 3D-­Modelle ein. So wird ein neues CAD­-Modell des ausgewählten Bauteils nur dann erstellt, wenn es nicht bereits in dem Vault existiert.

 

Die Brioche­-Pasquier­-Gruppe hat einigen seiner Subunternehmer Zugang zu dieser Bibliothek gegeben. Über ein Benutzermanagementmenü kann der Administrator die Zugriffsrechte und Berechtigungen von unternehmensinternen und ­externen Benutzern kontrollieren.

 

Die Ersatzteildatei wird jeden Abend mit der Bauteilebibliothek von Pasquier synchronisiert. Der Synchronisationsprozess ermöglicht es TraceParts, Änderungen zu aktualisieren und einzubinden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Einkaufsabteilung meldet, dass ein Bauteil nicht mehr verfügbar ist (End of Life) oder wenn sich eine Bauteilreferenz oder ein Titel geändert hat.

 

Kontrolle über die Anzahl der Bauteilreferenzen

Weniger als zwei Jahre nach der Inbetriebnahme der Bauteilbibliothek von Pasquier konnte die Anzahl der Bauteilreferenzen und Lieferanten stabilisiert werden. Dies ist letztlich auch von Vorteil für den Lagerbestand an Ersatzteilen, der für die Instandhaltung benötigt wird.

 

Die Brioche­-Pasquier­-Gruppe wollte den Benutzern ein gewisses Maß an Flexibilität verleihen.

„Benötigen Benutzer ein Bauteil, das nicht empfohlen oder unter keiner Bauteilnummer registriert ist, so ist auch das möglich. Die Anfrage des Benutzers wird in eine neue Bauteilreferenz innerhalb unserer Ersatzteildatenbank umgewandelt, die dann von der Einkaufsabteilung genehmigt werden muss. Dennoch ist es für die Entwickler wesentlich einfacher, eine Bauteilreferenz auszuwählen, die bereits mit unserem PLM in Einklang gebracht wurde, da die Suchmaschine der Bauteilebibliothek von Pasquier den Teilen mit registrierten Bauteilnummern Priorität einräumt.“

 

Das „Teigball­-Bauteil“

Der nächste Schritt ist die Anlegung so genannter markenneutraler Bauteilkataloge.

 

„Bei der Entwicklung unserer Maschinen verwenden wir eine Vielzahl an Elementen, bei denen es sich nicht wirklich um industrielle Bauteile handelt: Modelle für Brioche-Brötchen oder Teigbälle sowie Rollen für Verpackungsfolien oder Ablagen,“ so Mickaël Denis. „Diese Elemente werden in Kürze in die Bauteildatenbank von Pasquier integriert, ebenso wie Schrauben, Bolzen und Zylinder, sobald wir eine spezifische Klassifizierung in unserer Ersatzteildatenbank entwickelt haben.“

 

Eine Anwendung, die von dem internationalen Erfolg von TraceParts profitiert

„Die ersten Geschäftskontakte mit dem Team von TraceParts gehen auf September 2012 zurück und die Anwendung war bereits zehn Monate später in all unseren Standorten in Betrieb,“ erklärt Pascal Le Maignan. „Wir haben uns dazu entschlossen, die erforderlichen IT­Entwicklungen zum Informationsaustausch mit der Bauteilebibliothek von Pasquier intern durchzuführen. Wir schätzen die Tatsache, dass aktualisierte Datenbanken all unseren Standorten zeitnah bereitgestellt werden und es ist toll, wie die Benutzer das System angenommen haben, denn die Änderung von Arbeitsgewohnheiten ist nicht immer einfach. Den größten Nutzen stellen für uns die Updates in Echtzeit dar sowie all die neuen Kataloge in der TraceParts­Datenbank, die uns interessieren. So kann unsere Datenbank auf Grundlage des Erfolges von TraceParts bei Bauteilherstellern aus aller Welt weiter anwachsen; das ist ein zusätzlicher Pluspunkt für eine erfolgreiche und langfristige Partnerschaft.“

Über die Softwarelösungen von TraceParts

Die Bauteilbibliothek von Pasquier basiert auf TraceParts Enterprise, der Software zur Verwaltung von Zuliefererbauteilen, die von TraceParts speziell zur Verwaltung und Optimierung der 3D­-Inhalte von Lieferanten entwickelt wurde. TraceParts Enterprise bietet einem Unternehmen die vollständige Kontrolle über CAD-­Modelle und technische Informationen, die von den Entwicklerteams dann immer wieder genutzt werden können.

 

Die mit TraceParts Enterprise verwalteten technischen Inhalte basieren auf TracePartsOnline.net, eine der weltweit umfangreichsten CAD­Bibliotheken.

 

Die offene Architektur von TraceParts Enterprise bietet Standardfunktionen, die vollständig an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können.