Seit
der Gründung 1925 spezialisierte sich die Rohde
AG auf die Behandlung von Oberflächen. Ab 1934
wurde das galvanische Versilbern in das Angebot mit
aufgenommen und erste Broschen und Teewaagen veredelt.
In der Folgezeit entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich
weiter.
Um
jedoch nicht zu abhängig von der Oberflächenveredelung
zu sein, wurde nach einem zweiten Standbein gesucht.
Seit 1978 werden daher am Unternehmensstandort in Nörten-Hardenberg,
auch Industriegriffe produziert. Die richtige Entscheidung,
wie sich herausstellen sollte.
Momentan beschäftigt die Rohde AG 110 Mitarbeiter
und die Griffe werden in Deutschland und 28 Partnerfirmen
weltweit vertrieben.
„Die Produktion und Oberflächenbehandlung
von Industriegriffen verschaffen uns eine hohe Flexibilität“,
erklärt Carsten Hennig, Geschäftsleitung der
Rohde AG. „Dadurch können wir auch kleine
Stückzahlen mit unterschiedlichen Oberflächenveredelungen
liefern, je nach Kundenwunsch.“
Investition in die Zukunft
Mit der Zeit reifte bei der Geschäftsleitung der
Rohde AG der Gedanke, die Zeichnungen und Konstruktionsdaten
der Industriegriffe als Online-CAD-Katalog bereitzustellen.
Zum einen sollten Anfragen bestehender Kunden schneller
bedient werden können und zum anderen sieht Carsten
Hennig darin eine Investition in die Zukunft.
„Mit einem Online-Katalog
wollen wir Konstrukteuren, Entwicklern aber auch Studenten
die Möglichkeit bieten, unsere CAD-Daten für
Projekte zu nutzen. Vor allem Studenten benötigen
genügend Material, um mit den verschiedenen Software-Lösungen
experimentieren zu können. Immerhin ist der Student
von heute der Konstrukteur von morgen und da ist es
gut, wenn er schon einmal den Namen Rohde gehört
hat und mit unseren Produkten in Berührung gekommen
ist.“
Der Online-CAD-Katalog ist damit für den staatlich
geprüften Techniker und Diplom-Kaufmann vor allem
ein Marketing-Instrument, von dem er sich langfristig
große Erfolge verspricht. An die Umsetzung des
Katalogs hatte die Firma Rohde spezielle Anforderungen.
Im Mittelpunkt stand hier das Design der Industriegriffe,
auf das bei der Rohde AG sehr viel Wert gelegt wird.
Nach einem längeren Auswahlverfahren beauftragte
das Unternehmen schließlich TraceParts. „Wir
hatten bei TraceParts von Anfang an das Gefühl,
dass wir verstanden werden“, begründet
Hennig die Entscheidung.
Des Weiteren sprachen der gute Ruf und das internationale
Wirken für das Amberger Unternehmen, das seit 1989
zu der französischen Trace Software Group gehört.
Mit über 100 Millionen 3D-CAD-Modellen und 2D-Zeichnungen
ist TraceParts einer der größten Anbieter
von Bauteil-Bibliotheken weltweit.
„In TraceParts sehe ich auch einen Partner, durch
den wir die Rohde AG als Marke international noch stärker
etablieren können. Hier als Unternehmen mit Stücklisten
vertreten zu sein, ist uns sehr wichtig“,
so Hennig weiter zur Partnerschaft.
Auch der Punkt, dass TraceParts bei Studenten sehr bekannt
ist und viel genutzt wird, ist für die Geschäftsleitung
der Rohde AG ein entscheidendes Kriterium, das die Unternehmensabsichten
unterstützt.
Einfache Lösung mit hoher Wirkung
Die Zusammenarbeit umfasste das Erstellen
der CAD-Daten und die Publikation dieser über TraceParts
Online. Zudem sollte der Katalog auf der Website der
Rohde AG integriert werden. Vor allem die Darstellung
des Designs der Griffe war ein Knackpunkt. |
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Christian Baumgärtner, Geschäftsführer
der TraceParts GmbH über diese Herausforderungen:
„Die Griffe mussten nicht nur von den Abmaßen
her perfekt passen, sondern auch optisch ansprechend sein.
Es war anfangs nicht einfach, dies unter einen Hut zu
bekommen. Aber dank unserer gut ausgebildeten Mitarbeiter
konnten wir schließlich den Wünschen des Kunden
gerecht werden.“
Bei der Integration in die Website der Rohde AG wurde
speziell auf die Anforderungen des Kunden eingegangen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Lösungen wurde
bei Rohde nicht mit der TraceParts GUI gearbeitet. Dies
hatte vor allem den Grund, dass das Unternehmen keine
Verlinkung zu Wettbewerbern über die eigene Homepage
herstellen wollte.
„Natürlich wissen wir,
dass TraceParts für viele Firmen Bibliotheken herstellt,
auch welche mit gleichwertigen Produkten. Das zeichnet
das Unternehmen ja letztendlich auch aus. Daher verlangten
wir eine Lösung, bei der der Kunde auf unserer Website
bleibt“, sagt Hennig.
Wenn der Kunde jetzt auf die Website zugreift und sich
für einen Griff interessiert, bekommt er zu diesem
alle Informationen dargestellt. Ihm steht sogar eine PDF-Datei
zum Ausdrucken zur Verfügung. Nun kann er wählen,
in welcher Größe, Form und Oberfläche
er den Griff benötigt und die entsprechenden CAD-Daten
anfordern. Hierzu muss er nur seine E-Mail-Adresse und
das benötigte CAD-Format angeben.
TraceParts hat die Daten für die gängigsten
Systeme, wie Autodesk Inventor, CATIA, Parasolid, Solid
Edge, SolidWorks, sowohl in 2D als auch in 3D aufbereitet.
„Die Anfrage für das CAD-File wird im Hintergrund
`on the fly’ gehandelt. Das heißt, dass die
Daten für das ausgewählte Produkt bei uns auf
den Servern generiert werden und der Anwender diese per
E-Mail erhält. Damit bleibt die Anfrage im `Look
and Feel´ der Rohde Website und es bedeutet für
den User einen minimalen Eingabeaufwand“, erklärt
Christian Baumgärtner von TraceParts. Mit dieser
Lösung sind beide Unternehmen sehr zufrieden.
Besonders beeindruckt hat Carsten Hennig die schnelle
und professionelle Umsetzung seiner Anforderungen. „Mit
dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Anfangs hatte ich
Bedenken, ob die Griffe optisch ansprechend dargestellt
werden können, aber TraceParts hat hervorragende
Arbeit geleistet und uns jederzeit sehr gut beraten und
betreut. TraceParts hatte immer alles im Griff“,
sagt Hennig.
In Zukunft will die Rohde AG weiter mit TraceParts zusammenarbeiten und Neuheiten sofort für den Katalog bereitstellen. Zudem möchte das Unternehmen weitere Produkte aus anderen Bereichen von TraceParts aufbereiten lassen. „Unser Ziel ist es, für den Kunden immer den größten Nutzen zu schaffen. Es freut uns sehr, wenn er von unserer Arbeit begeistert ist und wir auch in Zukunft miteinander arbeiten“, erklärt Christian Baumgärtner.
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