Kaum ein Autofahrer macht sich Gedanken darüber,
wie gefährlich es wäre, wenn sein Fahrzeug sich
plötzlich nicht mehr mit dem Lenkrad steuern ließe.
Die Lenkanlage ist eines der Bauteile im Auto, das sicher
und zuverlässig funktionieren muß. Die Sicherheit
einer Lenkanlage wird zum Großteil durch die eingebauten
Lager bestimmt.
Ein führender Hersteller solcher Lager ist INA aus
dem mittelfränkischen Herzogenaurach. An rund 40
Standorten in allen wichtigen Industrieländern der
Welt entwickelt, produziert und vertreibt die Unternehmensgruppe
Wälz- und Gleitlager, Linearführungen und Komponenten
für Motor-, Getriebe- und Fahrwerksanwendungen.
Bei INA steht allerdings nicht allein der Verkauf von
Produkten im Vordergrund. Der Kundenservice spielt für
das Unternehmen eine sehr große Rolle, denn die
Bauteile erfordern ein hohes Maß an Beratung.
"Wir wollen unseren Kunden jeden erdenklichen
Service rund um unsere Komponenten anbieten, damit sie
schnell und effizient arbeiten können",
erklärt Norbert Winkler, Director E-Business der
Schaeffler Gruppe. "Konstrukteure erstellen heute
ihre Entwürfe grundsätzlich in elektronischer
Form. Der Hersteller der Maschinenelemente sollte deshalb
die Zeichnungen so zur Verfügung stellen, daß
der Konstrukteur sie direkt in sein CAD-System einfügen
und komfortabel weiterverarbeiten kann".
"We weren't just going to rely on
potential customers stumbling across INA by chance on
the Internet. But the chances are good of someone accessing
INA's website via the powerPARTS portal; so, we've found
the ideal distributor in TraceParts."
Horst Dietmar Köhler, Manager
of the technical department in the Sales, Industry and
Commerce unit at INA-Schaeffler
Inhouse Datenpflege und Programmierung von
3D-Modellen sehr aufwendig
Um den Kunden einen solchen Service anzubieten, hat INA
schon vor einigen Jahren die 2D-Zeichnungen der Bauteile
in elektronische Form umgewandelt und über das Internet
zur Verfügung gestellt. Über das Produktauswahl-
und Beratungssystem medias konnte der Kunde die erforderlichen
Komponenten auswählen, sein Produkt berechnen und
die entsprechende Zeichnung herunterladen. Mit der Zeit
wurden jedoch immer häufiger 3D-CAD-Daten nachgefragt,
so daß INA auch dreidimensionale Modelle programmierte
und auf der Webseite zum Download bereitstellte. Die Resonanz
war groß, pro Tag wurden zwischen 6.000 und 7.000
Abfragen verzeichnet. "Die Pflege und das
Konvertieren der Daten waren jedoch sehr aufwendig, so
daß wir uns entschlossen haben, einen Spezialisten
mit dieser Aufgabe zu beauftragen", erläutert
Norbert Winkler. "Die Überlegung war, alle konstruktionsrelevanten
Informationen auf einem
Portal anzubieten, auf dem mehrere Hersteller vertreten
sind. Über ein solches Portal kann der Kunde die
gewünschten Daten einfach und problemlos finden,
ohne dabei unzählige CDs mit den elektronischen
Produktkatalogen der einzelnen Hersteller durchforsten
zu müssen."
Im Rahmen eines umfassenden Evaluierungsprozesses hat
INA verschiedene Angebote überprüft und mehrere
Benchmark-Tests durchgeführt. Die Lösung des
Dienstleisters, für den man sich zunächst entschieden
hatte, konnte jedoch in der Praxis nicht überzeugen.
"Es
kam in einigen Bereichen zu erheblichen Fehlern, zudem
war der Service nicht zufrieden stellend", erinnert
sich Norbert Winkler. Bei der Suche nach einem kompetenten,
neuen Partner stieß INA dann auf TraceParts aus
Amberg, die mit ihrem Web Hosting Service powerPARTS on
Web eine komfortable Lösung für die Erstellung
und Publizierung von CAD-Daten anbietet. Weltweite
Vermarktung und Direkteinfügefunktion als wichtige
Entscheidungskriterien
An den neuen Dienstleister hatte INA ganz konkrete Anforderungen.
Für das international agierende Unternehmen spielte
die weltweite Vermarktung eine besonders wichtige Rolle.
Das powerPARTS-Portal ist insgesamt in 4 Sprachen verfügbar,
so daß INA seine Kataloge auch in wichtigen Märkten
wie Japan, China und den USA zur Verfügung stellen
kann.
Ein weiterer ausschlaggebender Punkt bei der Entscheidung
war die Direkteinfügefunktion direct2CAD. Damit können
die Bauteil-Zeichnungen direkt in marktführende CAD-Systeme
wie Pro/ENGINEER, CATIA V5, SolidWorks und AutoCAD importiert
werden, und zwar ohne Download und Zwischenspeichern auf
der Festplatte. Dazu Norbert Winkler: "Bei vielen
Herstellern muss der Kunde die Zeichnungen per E-Mail
anfordern, das bedeutet natürlich einen erheblichen
Zeitaufwand."
Dass TraceParts die powerPARTS-Kataloge auf einer CD-Edition
anbietet, ist für Norbert Winkler ebenfalls von großem
Vorteil, da INA keine eigene CD vertreibt: “Wir
wollten einen Partner, der nicht nur schnell und flexibel
arbeitet, sondern auch Zusatzservices wie eine regelmäßig
aktualisierte CD anbietet. |
|
Ein weiteres Beispiel für den großartigen Service
ist die Integration unserer Schmierstoffdatenbank in powerPARTS,
was dank TraceParts problemlos möglich war. Nicht
zuletzt waren auch die einfache und schnelle Bedienbarkeit,
die hohe Zuverlässigkeit und weltweite Rund-um-die-Uhr-Ver-fügbarkeit
von powerPARTS on Web mit ausschlaggebend”.
Eine weitere Besonderheit von TraceParts sei die Integration
eines Moduls, mit dem der Kunde vor der Bestellung wichtige
Berechnungen durchführen kann. Wenn ein Konstrukteur
über das powerPARTS Portal zur Webseite von INA gelangt,
kann er automatisch auf eine Applikation zur Lagerberechnung
zugreifen, eine direkte Beziehung zum gewählten Bauteil
herstellen
und auf diese Weise schnell und umkompliziert verschiedene
Lagerlösungen bewerten.  
TraceParts als idealer Multiplikator
Bei der Erstellung der 3D-Modelle standen die Programmierer
von TraceParts vor einer großen Aufgabe. Um festzustellen,
ob eine Kollision mit anderen Teilen stattfindet, müssen
die Anschlüsse zwischen den einzelnen Komponenten
hundertprozentig stimmen und das gesamte Lager detailliert
beschrieben werden. Insbesondere bei sphärischen
Konturen oder Übergängen zu zylindrischen Teilen
ist die Modellierung nicht ganz einfach. Vor der Programmierung
mußten
daher wichtige Fragen beantwortet werden: Wie schaut das
Modell aus, wie die Klassifikation? Daß die Daten
aus dem elektronischen Katalog schon entsprechend aufbereitet
waren und für die Modellierung genutzt werden konnten,
war hier von großem Vorteil. “Für eine
Baureihe wurde jeweils ein Modell erstellt, das dann entsprechend
parametrisiert wird. Insgesamt mußten 300 Baureihen
umgewandelt werden”, so Norbert Winkler. “Dank
der direkten Zusammenarbeit zwischen den Projektverantwortlichen
von INA und den Programmierern von TraceParts verlief
das Ganze reibungslos. Besonders beeindruckt hat uns,
daß TraceParts die Aufgabe mit den komplizierten
sphärischen und zylindrischen Modellen so gut gelöst
hat“.
Mit den Ergebnissen, die durch die Aufnahme der Konstruktionsdaten
in powerPARTS on Web erzielt werden konnten, zeigt man
sich bei INA sehr zufrieden, die beständig wachsende
Downloadrate kann sich sehen lassen. Über
INA-Schaeffler
Als international agierendes Unternehmen spielt für
die INA die weltweite Vermarktung ihrer Wälz- und
Gleitlager, Linearführungen und Motorenelemente eine
zentrale Rolle.
Durch die Aufnahme in das powerPARTS-Portal von
TraceParts stehen die 3D-CAD-Daten der INA-Bauteile weltweit
zur Verfügung. Als besonderen Service können
die Kunden des mittelfränkischen Unternehmens die
Daten zudem direkt in ihr eigenes CAD-System importieren
und komfortabel weiterverarbeiten.
Die INA-Unternehmensgruppe beschäftigt rund 28.000
Mitarbeiter, davon ca. 7.000 am Firmenstammsitz in Herzogenaurach.
Produziert wird in 40 Werken in allen wichtigen Industrieländern.
Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen der Automobil-
und Zulieferindustrie ebenso wie die des Maschinen- und
Anlagenbaus.
Einen internationalen Namen hat sich INA Anfang der 50er
Jahre mit der Entwicklung des käfiggeführten
Nadellagers gemacht.
|